Schnellkasse, my love

15. März 2011

Abgelegt unter: ich? — Tags:, — sarah @ 10:28

Ich sitze an der Schnellkasse. Die Stresskasse.
Das ist die Kasse, über der das Schild hängt, man dürfe sich nur mit maximal 7 Teilen anstellen.
Das ist die Kasse, an der das Schild großzügig übersehen oder die 7 generös einfach mal auf 27 aufgerundet wird. Muss ja ein Druckfehler auf dem Schild sein, das korrigiert der freundliche und aufmerksame Kunde dann einfach mal selber.

Ich zähle nicht genau bis 7, aber ich weise die Kunden die deutlich mehr oder ganze Einkaufswagen voll haben, schon drauf hin.

Und trotzdem spielt sich immer wieder folgende Situation ab:

Kunde kommt mit einem deutlich vollen Einkaufswagen an meine leere Kasse.
“Ich habe mehr, aber hier ist ja gerade nix los!” er räumt zügig die ersten Teile aufs Band.
- Entschuldigung, das ist die Schnellkasse. Die Kassen 2, 4 und 6 sind auch besetzt.
Er guckt mich einen Moment lang völlig entgeistert an, packt dann unbeirrt weiter Seine Waren aufs Band.
“Aber hier ist doch gerade nichts los, oder!”

Innerlich seufze ich. Denn ich weiß was gleich kommt.

Der Kunde packt und packt, ich fange schon mal an die ersten Waren zu scannen. Wahnsinn, was der alles aus dem Wagen zaubern kann.

Ein weiterer Kunde kommt, stellt sich hinter meinen Auspacker und schaut ungläubig von ihm, in den Einkaufswagen, aufs Kassenband, auf das Schnellkassenschild und vorwurfsvoll zu mir. Er hat nur einen Brühwürfel in der Hand.

Ich scannescannescanne, kassiere und mein Auspacker verlässt mich, ohne mich auch nur noch eines Blickes zu würdigen oder zu grüßen.

Kunde Nr.2 legt seinen Brühwürfel aufs Band, deutet auf das Schild über mir, “SIE können nicht zählen, oder? SCHNELLkasse.”
Er legt sein Geld abgezählt aufs Band und verschwindet. Grußlos.

Doppelfail

12. Oktober 2010

Abgelegt unter: ich? — Tags:, , — sarah @ 15:49

War irgendwie nix mit meinem Zahnarzt.
Ich hatte mich mental ja schon auf eine Wurzelbehandlung eingestellt, ein paar Stunden Zeit eingeplant und war guter Hoffnung dass ich dann demnächst durch mit dieser Sache bin.

Aber ohne Überraschungen wäre das alles ja nur halb so lustig.

Da ich nun ja schon seit einigen Wochen mit der Watte im offenen Zahn rumlaufe, haben sich da vermutlich schon diverse Bakterien angesammlt – würde man nun die Wurzel behandeln und den Zahn verschließen, hätte ich garantiert demnächst wieder Spaß mit der Geschichte.

Deswegen ist das Mittel der Wahl nun ein chirurgischer Eingriff – ich konnte mir aussuchen ob das Ding gleich gezogen werden soll, oder ob eine Wurzelspitzenresektion gemacht wird.
Das geht dann aber nicht bei meinem Zahnarzt, sondern muss beim Chirurgen getätigt werden, da der sterile Räume für sowas hat.

Nun.

An dieser Stelle füge ich dann noch mal ein, dass ich keineswegs aus schierer Freude so lange mit dem Termin gewartet habe bis die Bakterien in meinem Kiefer florieren, sondern die Frau am Tresen mir einfach keinen früheren Termin geben wollte oder konnte. Das mit der Watte wäre ja nicht so schlimm, ich solle halt vorsichtig kauen waren die Worte.
Aber nu isses passiert, da nützt mir ärgern auch nichts mehr.

Am Donnerstag darf ich nun in einer Kieferchirurgischen Praxis vorsprechen und einen Termin für den Eingriff ansetzen.
In Sachen Wurzelspitzenresektion bin ich auch kein unbeschriebenes Blatt mehr – vor einigen Jahren wurde das an einem anderen Zahn schon mal versucht. Mitten drin ist aber aufgefallen, dass da eigentlich schon eine eitrige Zyste drunter sitzt und man doch lieber gleich Ziehen sollte. Dabei ist der Zahn dann durchgebrochen, dank dem Eiter konnte nicht genäht werden und mein Kiefer sah aus wie nach einem Unfall.

Man merkt meine Vorfreude auf den Termin, oder?

Und was mich jetzt gerade fast noch mehr ärgert, ist dass ich mir vorhin als Trost eine Handtasche gekauft habe. Über die freue ich mich an sich ja auch – nur habe ich eben beim Auspacken gesehen, dass da noch der Sicherheitspinöppel dran ist. Unzwar so geschickt, dass man den Reißverschluss nicht öffnen oder schließen kann.
Der erste Gedanke ging dann in Richtung Gewalt, aber damit geht sie mir garantiert kaputt. Und außerdem steht auf dem Ding: Achtung, Farbetikett! Niemals entfernen.

Weitergedacht wundert mich nun auch, wieso das Ding da überhaupt dran ist. Eigentlich ja Diebstahlsicherung – nur hat da nix gepiept als ich den Laden verlassen habe.
Oder ist das Ziel von dem Teil gar nicht die Diebstahlverhinderung sondern das Unbrauchbarmachen im Falle eines Diebstahls?

Ach… :cry:

Kunden die die Welt nicht braucht III

18. August 2010

Abgelegt unter: at work — Tags:, — sarah @ 22:46

“Wie, abwiegen? Da steht aber 1,29 dran!”

Sprach der Kunde, der die 8kg Wassermelone kaufen wollte.

Geschnippel

2. März 2010

Abgelegt unter: Ausstellungen, Landleben, at work, ich? — Tags:, , , — sarah @ 10:48

Und nun?
Ja, weiß auch nicht. Musste wohl sein. Ging nicht anders? Stimmt. Genau so.

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Seit dem Wochenende versuche ich meine Großeltern zu erreichen. Aber nix. Ich vermute, die sind im Urlaub, ohne mir was mitzuteilen. Trotzdem habe ich nun das Bedürfnis, jeden Tag anzurufen, bis ich jemanden erreiche. Blödsinnig

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Irgendwie klappt das dieses Jahr mit der Cebit und den Karten nicht so richtig. Unser Sponsor hat sich noch nicht gemeldet, und morgen ist der letzte Tag an dem ich Zeit hätte. Schade eigentlich.

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Gestern habe ich Module gewählt. Skandalöserweise eines mehr, als im letzten Semester. Mal schauen wie ich damit zurande komme. Ich setz mich jetzt aber schonmal hin und tüddel ein bisschen Mathe.

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