Ich sitze bei einer Freundin und erzähle von meiner Mobilfunk-Odyssee, und davon dass ich nun aber doch mein neues Handy bekommen habe und das auch Internet hat.
Sie ist viel coolerer als ich und hat sowas schon lange.
“Ich habe 3 Tage nachdem ich den Vertrag abgeschlossen hatte, Post von der GEZ bekommen.”, erzählt sie und fügt an, o.2 bestreite aber alles. Sie hätte da dann nämlich angerufen, mit dem Vorsatz jemandem den Kopf abzureißen, weil man ja nicht einfach so ihre Daten weitergeben könne.
Nuja. Kann natürlich Zufall sein. Andererseits weiß die GEZ eigentlich auch bescheid, dass sie für ihre Rundfunkgebühren bezahlt – wie kommen die auf mal drauf, dass sie für weitere/andere Geräte zahlen sollte? Aber wie gesagt. Kann natürlich Zufall sein. Außerdem würde ein seriöses und so großes Unternehmen solche Scherze bestimmt nicht mit seinem Kunden treiben.
Und nun ratense mal, von wem ich gestern Post bekommen habe. Frau Sarah, Sie haben nicht zufällig ein neuartiges Rundfunkgerät, dass sie unverzüglich anmelden möchten…?

Nach Umzug hat das Einwohnermeldeamt meine Daten an die GEZ weitergegeben. Wollte ich auch erst nicht glauben.
Kommentar von P. — 5. August 2010 um 13:02
Die GEZ ist schon ein lustiger Verein. Auch bei meinem Einzug in eine neue Wohnung kam nach ein paar Wochen so ein Brief. Aber den habe ich nie aufgemacht, weil ich nicht finde, dass mich das betrifft.
Man muss seine Post zum Glück nicht öffnen
Es ist auf jeden Fall frech, dir (oder irgendwem) Geld für ein internetfähiges Handy abzuknöpfen! Auf so einem winzigen Display guckt doch kein Schwein Fernsehen…
Kommentar von Frederik — 5. August 2010 um 14:01
@frederik: Deswegen kostet es auch nur Radio-Gebühr. Was bei vielen Handys aber sowieso (auch ohne Internet) der Fall ist, da heute häufig Radios mit eingebaut sind.
Aber das ist ja auch alles nur relevant, wenn man nicht sowieso mindestens ein Radoi angemeldet hat.
Ein Unding ist es dennoch, die Daten an die GEZ weiterzugeben, wenn es so war (und an Zufall glaubt man da kaum). Dass die Einwohnermeldeämter die Daten weitergeben, ist genau so ein Unding, aber immerhin seit längerem bekannt.
Kommentar von Marco — 6. August 2010 um 11:15
Merkwürdige Geschichte, also nicht die GEZ, sondern das mit dem Handy. So eine Geschichte habe ich noch nicht gehört, wäre auch mehr als unverschämt. Das sollte man mal nachprüfen, wenn Sie verstehen was ich meine
Kommentar von HerrSch — 6. August 2010 um 21:22
mein auto hat ja schon ein radio, deswegen muss ich dann fürs handy nicht nochmal zahlen.
was mich ja auch noch zusätzlich ärgert: da ist zwar ein rückumschlag bei, den muss ich aber selber frankieren.
will ich was von denen oder die von mir?
manmanman.
Kommentar von sarah — 8. August 2010 um 00:01
HA!
Da hat o2 deiner Freundin aber einen Bären aufgebunden… auch mir ist nur wenige Tage nach Abschluss meines Handyvertrages ein GEZ-Briefchen ins Haus geflattert.
“Möchten sie nicht Empfänger in ihrem Haushalt anmelden? …”
Nö, möcht ich nicht. War übrigens T-Mobile.
Grüßle
Kommentar von Andreas M. — 21. August 2010 um 23:47