Werte Leser, ich wünsche wunderschöne Weihnachten gehabt zu haben.
Der Mann und ich, wir sind von meiner zu seiner Verwandschaft gehüpft und haben viel Kuchen gegessen. Schön.

Aber wissens was? Wenn ich mal groß bin, dann möchte ich Weihnachten hier bei uns feiern. Mit allen Verwandten, die wir sonst besucht hätten. Dazu braucht man einen großen Tisch, viele Stühle und Besteck und gute Nerven. Schon notiert.
Den zweiten Weihnachtsfeiertag dann, den möchte ich im Bett verbringen. Den ganzen Tag mit Highlights wie Charlie und die Schokoladenfabrik, eine schöne Bescherung und Michel in der Suppenschüssel.
Vielleicht kriegen wir das ja mal hin, in ein paar Jahren.
Und jetzt? Mich hat der Alltag schon wieder, ich muss zwischen Weihnachten und Neujahr arbeiten. Dazu bin ich ordentlich krank und versuche mit diversen Hausmittelchen Besserung herbeizurufen, da ich die nächsten Tage Doppelschichten machen muss und sonst umfalle.
(Aber verdammt. Letztens noch gesagt, mönsch seitdem ich da arbeite, bin ich ja echt wenig krank gewesen. Eigentlich nur ein mal, nach den Prüfungen anfang des Jahres und da hatte ich Urlaub.)
Nicht mal mehr eine Woche, dann ist schon Heiligabend. Wahnsinn, wie schnell das dieses Jahr ging.

Noch immer habe ich nicht alle Weihnachtsgeschenke zusammen. Allerdings haben sie sich von ganz alleine minimiert: meine Großeltern bekommen nix. Ich finde diese Erwachsenen-Regel mit wir schenken uns nichts gerade gar nicht so übel.
Dafür backe ich einen Kuchen, den ich mitnehme wenn wir die beiden besuchen.
Lage? Unverändert.
Der Betrieb hier beginnt zu florieren, ich habe ständig matschige Schuhe und die Luft in der Bude hat einen so richtig schönen Heizungscharakter.

Heute ist ein bisschen weniger los hier, denn es schneit. Aber nicht so schöner Schnee mit dicken Flocken, sondern so fieser kleiner der wegen des Windes nur von der Seite kommt.
An sich passt die Landschaft ja ganz gut zur Jahreszeit, aber eingeschneite Bäume lassen sich auch nicht so gut aussuchen.
Meine Weihnachtsvorbereitungen sind stagniert. Entweder habe ich keine Zeit etwas zu besorgen oder keine Lust. Dabei fehlt noch einiges – meine Eltern, Schwiegervater, Großeltern, und ein bisschen für den Mann. Außerdem warten noch 2 Karten auf Verschickung.
Stay tuned.
So richtig viel Schnee hatten wir gestern dann auch – die Tage hats zwar mal so ein bisschen vor sich hingeschneit, aber so richtig liegen geblieben ist er erst gestern:


Stellenweise auch ziemlich rutschig auf den Straßen – aber Daisy habe ich letztes Jahr ja auch überlebt.
Nur um das mal festzuhalten, weil ich jedes Jahr denke, mensch das wird ja immer früher:
unser Wohnzimmer haben wir an dem Wochenende vor dem zweiten Advent evakuiert.
Aber ich sehe gerade das war letztes Jahr auch so.
Der Glühweinpott steht bereit und ich sollte nur noch komplett bekleidet in der Küche sitzen, weil sich mittlerweile doch der ein oder andere Tannenkunde eine Tasse abholen möchte.
Ich bin wieder äußerst genervt von diesem Zustand und froh, wenn die Weihnachtszeit wieder rum ist.