Planung

23. Dezember 2009

Abgelegt unter: ich? — sarah @ 12:35

Heiligabend. Schwiegereltern und Liebster schieben hier zum letzten mal Dienst und räumen danach schonmal den Hof auf. Ich fahre gegen späten Nachmittag zu meinen Eltern. Der Liebste kommt irgendwann nach und meine Mutter nötigt uns aus irgendeinem Grunde dort auch zu übernachten. Komisch im eigenen Zuhause nurnoch Gast zu sein. Mein Zimmer ist nun Mutterns Bügelzimmer.

1. Weihnachtsfeiertag.
Geschenke verteilen. Der Liebste und ich hatten ja noch gar nicht so richtig die Zeit zusammen Weihnachten zu feiern und vor meinen Eltern musste das ja auch nicht sein. Mittags gehts mit Schwiegereltern zum Griechen. Sehr lecker da.

2. Weihnachtsfeiertag.
Da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Vermutlich gehts zum Schwiegeropa. Den restlichen Tag halte ich mir frei.

Dann ist Weihnachten 2009 auch schon wieder vorbei. Noch ein paar Tage, dann ist Silvester. Und dann ist nurnoch Winter. Im Januar habe ich Prüfungen und fühle mich bisher komplett unvorbereitet.

Zusammengefasst

Abgelegt unter: Landleben, ich? — sarah @ 11:50

Noch einen Tag meine Lieben, dann ist Heiligabend. Die Vorweihnachtszeit ist dieses Jahr nur so an mir vorbeigerauscht. Ziemlich unbesinnlich, aber auch nicht so langwierig.

Arbeiten muss ich nun vor den Festtagen glücklicherweise nicht mehr. Die letzten Tage haben mir nämlich ganz gut gereicht – schreiende Kinder, schubsende Erwachsene, allgemeines Genörgel und Containerweise Hirsch, Reh, Kaninchen und Fisch. An einen Einkauf kann ich mich noch ganz gut Erinnern – 3 Generationen Familie die gemeinschaftlich ihre Waren in 3 Einkaufswagen wuchtete. Die Endsumme betrug runde 430 Euro und mal abgesehen von einer Kiste Wein war da nichts besonders teures bei.

Mein Kassensturz am Abend hat verraten dass ich bald das 4-fache von einem guten Samstag eingenommen habe.
Aber wir wissen ja: wenn auf die Feiertage ein Sonntag folgt, geht die Welt unter und man muss Hamsterkäufe tätigen um nicht zu verhungern. Am besten tut man das dann einen Tag vor Heiligabend. So.

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Zuhause läuft hier auch alles Rund. Der Hof steht voll mit Tannen, aber langsam leert sich die ganze Geschichte. Den größten Ansturm hatten wir am Wochenende, an dem Schwiegermama, Nachbarin und ich den Glühwein literweise verteilt haben. Draußen verkaufen der Liebste, Schwiegerpapa und 2 Nachbarn die Tannen im Akkord.

In der Küche köchelt währenddessen ein 20l-Topf Suppe, damit alle Beteiligten irgendwie verköstigt werden können.

Langsam gewöhne ich mich an das Landleben hier. Meine Mutter schaut mich immer nur ungläubig an, wenn ich ihr davon erzähle.

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Ich wasche gerade unsere Badezimmermatten, auf denen irgendein Schwein Mensch mit schmutzig-matschigen Schuhen rumgelaufen ist. Außerdem 2 Handtücher, die von den Kunden hier zum Händeabtrocknen genutzt werden. Man mag sich nicht ausmalen, was da alles so drinne ist.
Morgen abend desinfiziere ich das Bad.

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Ich habe fast alle Geschenke beisammen. Für meinen Bruder und für meine Eltern brauche ich noch etwas, aber das kann ich im Laufe des Tages noch besorgen. Der Großteil der Geschenke ist auch schon eingepackt, der Rest lagert im Kofferraum meines Autos. Der Nachteil am Zusammenwohnen ist nämlich, dass man keine Dinge mehr verstecken kann. Wo vorher eine natürliche Grenze war was in-Schubladen-gucken-und-in-Kartons-wühlen betrifft, ist nun eine Selbstverständlichkeit. Wird halt alles geteilt.

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Nun trinke ich noch einen Kaffee und genieße die morgendliche Ruhe vor dem Sturm und dann mache ich mich an die Arbeit.

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Ich ärgere mich ziemlich, dass ich in letzter Zeit so wenig gebloggt habe. Bloggen konnte. Ich hätte diese ganze Vorweihnachtszeit gerne etwas mehr festgehalten in Wort und Bild. Denn eigentlich hat die Sache doch irgendwo etwas Schönes an sich.

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Das Bild da oben im Header ist vor meiner Haustür. Das entschädigt mich doch jeden morgen wieder.

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Abgelegt unter: Filme und Musik — sarah @ 09:15


Kerli – walking on air

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