Ich weiß gar nicht mehr wo oben und unten ist. Morgen schreibe ich einen Mathetest und die letzten Tage war ich entweder arbeiten oder lernen. Dazwischen gab es eigentlich nichts.
Ich zweifele langsam dran, dass sich mein Studium mit den 15h Arbeit in der Woche vereinbaren lässt. Zumal ich irgendwie nie so richtig 15 Stunden arbeiten – ich springe hier ein und da und auf einmal hab ich 25 Wochenstunden. Dann auch noch so beschiss… bescheiden gelegt, dass ich weder vor der Arbeit, noch nach der Arbeit etwas vom Tag habe.
Ich habe Studienkollegen, die neben dem Studium ein Kind und einen Minijob haben. Da frage ich mich wirklich, wie die das machen. Oder ob sie es noch lange machen.
Meines Wissens hat sich unser Jahrgang auch schon um so einige minimiert und ich muss sagen, ich kann es verstehen.
Es macht ja auf jeden Fall Spaß und ich finde die Materie interessant, aber es ist so VIEL. Mir graut jetzt schon vor den Prüfungen im Januar – für die ich sicher schon ab Mitte Dezember mit dem Lernen anfangen muss.
Vorgenommen habe ich mir, auch alle belegten Module zu bestehen. Wobei ich zu Mathe gar nicht zugelassen werde, wenn ich den Test morgen verhaue. Ist nämlich Prüfungsvorleistung und so ganz fit bin ich da gerade noch nicht für.
Ich geh jetzt mal was essen und einen Kaffee trinken und dann mit neuem Elan an die Vektoren…
Ich finde übrigens immer noch, dass man zu Gentleman am besten lernen kann. Das nervt nicht, das düdelt so vor sich hin und unterbewusst sitze ich mit einem Gläschen Rum in der einen und einer Zigarre in der anderen Hand in einem roten Kleid auf einer jamaikanischen Terasse. Bei Sonnenuntergang. Aber nur, wenns da auch WLan gibt.
Strange things – Gentleman
