Kassentraining

22. Oktober 2009

Abgelegt unter: at work — sarah @ 16:00

Ich hab ja nun eine neue Stelle. So richtig. Zu viele ein paar Stunden die Woche sitze ich an einer Scannerkasse und tausche Waren gegen Geld ein.

Und -wie solls auch anders sein- habe ich mich im Vorfeld doch ziemlich verschätzt. Genauso wie mit dem Blumenladen im letzten Jahr.

Sicherlich ist kassieren nicht die anspruchsvollste und abwechslungsreichste Arbeit – aber doch stressig. Klappt irgendwas nicht, fehlt dem Kunden was, fällt in China ein Sack Reis um, ist die Kassiererin schuld und wird böse angeguckt.

Ich bin zwar wirklich noch nicht lange da, aber das ist etwas, was ich gleich am ersten Tag gelernt habe. Aber durch den Blumenladen bin ich unfreundliche, zickige und unfaire Kunden ja gewohnt – ich kann auch einfach nur nett lächeln, mich entschuldigen und die Sache vergessen. Alles andere nützt auch nix.

Die letzten Tage habe ich ein Kassentraining bekommen – ich hatte noch keine eigene Kasse und hinter mir stand meistens jemand, den ich um Hilfe bitten konnte.

Heute bin ich in der Spätschicht und das erste mal an einer ganz eigenen Kasse. Hmmmmalsehenwiedaswird.

Das Kassieren an sich ist ja eigentlich gar kein Problem – doof wirds, wenn die Leute Gemüse kaufen, das nicht ausgezeichnet ist. Da muss ich dann nämlich per Hand die PLU Nummer eingeben.

Und auch das wäre gar nicht sooo das Problem. Ich kann ja nachgucken, welche Frucht welche PLU Nummer hat.
Vorrausgesetzt ich weiß, wie das Zeugs heißt.
Klingt doof? Dann beschreiben sie mir mal bitte, wie eine Schwarzwurzel aussieht. Cherrymoya oder eine Galia Melone.

Ich habe wirklich Probleme diverse Melonen auseinanderzuhalten. Genauso die Zitrusfrüchte. Und das muss dann eigentlich innerhalb von Sekunden gehen – ich sehe die Frucht auf dem Band, muss wissen wie sie heißt und nachschauen welche Nummer sie hat. Ungeahnte Probleme, unglaubliche Szenen.

:skeptisch:

Kurz vorm Ziel

Abgelegt unter: studium — sarah @ 10:07

Gestern bin ich doch noch ziemlich weit mit meinem Referat gekommen. Ist übrigens für mein absolutes Lieblingsfach – Kommunikation. Das ist sowas mit Tzüchologie und so.

Ich wäre ja geneigt zu sagen, blödes Modul, mach ich nicht. Nützt mir aber nix, weil ichs doch irgendwann mal gemacht haben muss. Ich könnte auch sagen, blödes Modul, mach ich… irgendwann mal. Nützt aber auch nicht viel. Lieber jetzt am Anfang und dann Ruhe davor.

Ein bisschen was mach ich da nun noch und dann kann ich mich den wichtigeren anderen Modulen widmen.

Was übrigens komisch ist: beim Bloggen kann ich den Text einfach so runterattern. Gar keine Probleme. Bei meinem Referat allerdings, da starre ich den Bildschirm an, schaue rüber zum Fernseher, trinke einen Schluck Kaffee… und dann schreibe ich vielleicht mal einen ungelenken Satz. Den ich dann wieder lösche und überlege wie ich das anders formulieren kann. Und dann trink ich noch nen Schluck Kaffee…

Switch to our mobile site